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Anatomie der dorsalen Beckenregion – SIG von dorsal

In verschiedenen Modulen wird immer wieder davon gesprochen, dass die „ISG“ palpiert werden oder dass wir die „ISG“ anschauen sollen.

Wie ich schon mehrfach erwähnt habe, ist das aus anatomischen Gründen nicht möglich. Für die Befundung und Behandlung sind aber differenzierte anatomische Kenntnisse notwendig, weshalb ich an dieser Stelle die relevante Anatomie vorstellen möchte.

Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit der Anatomie des SIG und  habe diese Gegend mehrfach selbst in der Anatomie seziert. Solches Tun verschafft einem die totale dreidimensionale Klarheit, die es braucht um zu verstehen, wie es unter den behandelnden Händen in Wirklichkeit aussehen kann. „Aussehen kann“ deshalb, weil die Anatomie immer sehr individuell ist.

 

Die Gelenkfläche am Os Coxae – Ilium – die Facies auricularis

Das folgende Bild aus einem alten Sobotta Atlas (damals waren die Bilder noch nicht digitalisiert) zeigt die ossären Verhältnisse des Os coxae. Man erkennt die L-förmige Gelenkfläche der Facies auricularis am Ilium.

Os Coxae von medial

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Standortbestimmung zur Blog Implementierung

An die KollegInnen des Studienganges

Seit dem 1. Mai steht Euch die BLOG Seite unseres Studienkurses zur Verfügung. Die Idee und Entstehung dazu wurde bereits dargelegt.

Bis heute wurden insgesamt 931 Zugriffe auf die Blog Seite verzeichnet. Da der Zugang Passwort geschützt ist, stammen alle diese Zugriffe von Euch.  Eine erfreuliche Bilanz könnte man meinen. Im krassen Gegensatz dazu aber stehen die mickrigen 23 Kommentare = Feedbacks zu den bisher veröffentlichten Beiträgen.

Dazu ist folgendes zu sagen:

Das ist nicht die Idee eines Blogs. Ein Blog dient dem Meinungsaustausch, der Diskussion über Themen und Fragen, die in der Gruppe erarbeitet werden können. Er ist nicht dazu gedacht, dass einige Wenige den Input liefern und der Rest in einer passiven Konsumhaltung verharrt. Ich hätte in der vergangenen 13 Tagen deutlich mehr von Euch erwartet.

Man könnte zum Beispiel seine eigenen Erwartungen an einen Blog darlegen oder man könnte eigene Beiträge verfassen und so eine Diskussion eröffnen. Dazu benötigt man allerdings Autorenrechte, die ich Euch selbstverständlich gerne gewähren würde. Einfach fragen. Oder falls man sich mit der Materie nicht auskennt, könnte man sich erkundigen , wie so etwas funktioniert. Da ja jeder mit dem Gebrauch eines PC vertraut ist , sollte das Ausfüllen eines  Kommentarfeldes kein Problem darstellen?  Und viel Zeit benötigt man dazu auch nicht.

Man hört auch die Frage oder Vermutung, ob dieser Blog eine Privatsache zwischen Kerstin, Andreas und mir sei? Wenn natürlich alle nur lesen und sich nicht äussern, sind solche Gedanken verständlich.

Wir – Kerstin und ich – würden das Thema BLOG gerne im nächsten Modul kurz besprechen.  Sollte sich dann herausstellen, dass kein Interesse an einer aktiven Teilnahme dieses Blogs besteht, würden wir diesen wieder auflösen, was natürlich sehr schade wäre. That’s it.

herzlichst

Markus

 

 

 

Besichtigung des Pharmazie Museums Basel

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen

Wie einige von Euch an der Museumsnacht schon mitbekommen haben, ist Basel eine Museumsstadt, welche über eine grosse Anzahl unterschiedlichster Museum verfügt. Besonders interessant ist das Pharmazie Historische Museum, welches eine einmalige Sammlung historischer Exponate zeigt.

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Solltet Ihr an einem Besuch dieses aussergewöhlichen Museums interessiert sein, könnte ich eine private Führung organisieren, da ich den Direktor und Kurator – Herrn Dr. M. Kessler – seit langem persönlich kenne. Seine Führungen sind aufgrund seines enormen medizin- und pharmaziegeschichtlichen Wissens für jeden bereichernd.

Bitte überlegt Euch bis zum nächsten Modul, ob Ihr Lust auf eine solche einmalige Führung habt,  damit wir planen können.

Pharmazie Museum Basel

Näheres zum Museum findet Ihr unter auf deren Webseite unter

www.pharmaziemuseum.ch

 

 

 

 

 

Schubbelastung vs Scherbelastung

Am 24. April fand in Fulda das jährliche Klausurseminar unter dem Titel „Fachlicher Input und Weiterentwicklung“ statt.

Leider konnte ich persönlich nicht  teilnehmen. Kerstin und Odette haben mir aber berichtet, dass man den aktuellen Begriff „Schubbelastung“ durch denjenigen der „Scherbelastung“ ersetzen wolle. Den genauen Kontext der Diskussion kenne ich allerdings nicht.

Im Hinblick auf eine mögliche Diskussion – vorallem mit Jürg, möchte ich Euch dazu  meine Überlegungen darlegen.

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Der thorakolumbale Übergang – das Rotationsniveau ?

 

Bewegungen vom Rotationstyp: Osteokinematik versus Arthrokinematik

In der FBL werden die Gelenke nach funktionellen Gesichtspunkten in vier Typen eingeteilt:

Den Scharniertyp, den Rotationstyp, den Translationstyp und den Pressions-/Traktionstyp (SKV Funktionelle Bewegungslehre, 3. Auflage S. 37 ff.)

 

FBL Rotation

Die ersten beiden Typen wurden uns anlässlich des ersten Moduls erklärt. Die Einteilung nach funktionellen Aspekten ist meiner Meinung nach für die Bewegungsbeobachtung und – analyse als auch für die Bewegungsschulung sehr hilfreich und macht die Qualität des FBL Konzeptes aus, da eine solche systematische Gliederung  ihresgleichen sucht.

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Neuer Blog für den Studienkurs MASFK II

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Während eines Nachtessens anlässlich des letzten Moduls hatten Kerstin und Ulrike die Idee, eine Blog Seite zu erstellen, um auf diesem Wege den Austausch über aktuelle Themen zu erleichtern.

Da ich über mein Webhosting eine einfache Möglichkeit habe, einen solchen Blog zu erstellen, habe ich das heute realisiert.

In der Hoffnung, dass möglichst viele von Euch diese einfache Möglichkeit des Gedankenaustausches nutzen werden,  grüsse ich Euch herzlichst

Markus