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Hip Extension, Hip Abduction und Neckflexion Test nach Janda – Beckenboden und Transversus nach Lewit

Dieser Hip Extension Test nach Janda gehört zu klassischen Test sogenannter motorischer Stereotypien . Er wurde bereits 1984 (oder früher ?) von Janda in einem Beitrag der Zeitschrift „Manuelle Medizin – 22:74-78“ vorgestellt.

Interessant in diesem Video sind die klinsichen Bezüge – über welche leider im Unterricht nicht gesprochen wurde – eines gestörten Extensions Patterns. Das Video stammt aus dem zuvor erwähnten Buch von Craig Liebenson und dort aus dem Beitrag von Misa Veverkova.

 

Liebenson selbst stellt den Test auch vor und unterlegt ihn mit typisch amerikanischen Animationen.

 

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Frühkindliche Reflexe

Kurz und präzise kann unter diesem Link nachgelesen werden:

www.visiontherapyathome.com

„Five Commonly Retained Reflexes“.

Es ist wichtig ein Grundwissen über die Funktion von diesen Reflexen zu haben, aber auch von ihrem Einfluss auf die Motorik (nicht nur auf diese), wenn sie zu lange persistieren und nicht integriert werden.

Kerstin

 

 

Anatomy Trains – die Videos

In der englischen Ausgabe von Tom Myers Buch liegt eine DVD bei, in welcher die verschiedenen Trains animiert dargestellt werden. In ihrer schematischen Darstellung sind sie durchaus hilfreich.

 AnatomyTrains

 

Zusätzlich auf dieser DVD finden sich Aufzeichnungen anatomischer Sektionen, die an unkonservierten Kadavern durchgeführt wurden. Hier eine besonders sehenswerte Darstellung.

 

 

 

Serge Gracovetsky über die Bedeutung der Faszia thorakolumbalis

Dieses Video wurde bereits an anderer Stelle des Blogs gezeigt (nämlich bei  link Warum ist der Begriff der lumbosakralen Verankerung in absoluter Konsequenz falsch“).  Es handelt sich dabei um die Aufnahme eines Referates, welches am 1. Faszienkongress in Boston gehalten wurde.

Gracovetsky ist ein eloquenter Forscher und Redner, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Wirbelsäule beschäftigt. Interessant bei diesem Referat sind seine Bemerkungen zum Intraabdominalen Druck und zur Funktion der Faszia thorakolumbalis und dort die Kraftübertragung der Bauchmuskeln – es ist nicht nur der M. transversus – auf die Gesamtheit der Faszienblätter der FTL. Gemäss Gracovetsky entsteht eine synergistische Wirkung, die so ein Extensionsmoment auf die WS generiert. Das wäre ein Widerspruch zur Aussage von Herrn Bacha, welcher meinte, es gäbe unabhängige Wirkungen die einzig von der einleitenden Kraft auf die FTL abhängen würden.

Dieses Video ist umfassender als dasjenige, welches sich ebenfalls auf Youtube findet und es kann in einem Durchgang betrachtet werden. Zudem beinhaltet es auch noch die wichtige Diskussion mit den übrigen Referenten. Ich habe dieses Video direkt aus den Kongress Videos auf mein Youtube Konto hochgeladen.

Einer der besten Beiträge über die Anatomie der FTL wurde 2012 im Journal of Anatomy veröffentlicht. Er wiederspiegelt den aktuellen Wissensstand.

PDF

 The thoracolumbar fascia: anatomy, function and clinical considerations

Dynamic Neuromuscular Stabilization

Dieser Beitrag vermittelt einen Einblick in die diagnostische und therapeutische Vorgehenensweise der „Prager Schule“ und des Teams um Pavel Kolar.

Der aufmerksame Leser und Zuschauer wird feststellen, dass gewisse Tests, die uns während des Unterrichtes im Modul „Muskelsysteme“ präsentiert wurden, anders ausgeführt und auch interpretiert werden. Damit wird einmal mehr klar, wie wichtig das Zitat von Budda ist, welches ich einleitend auf der Blogseite veröffentlicht habe.

Über das DNS Icon gelangt man zur Website der Prager Schule, auf welcher sich weiterführende Studien zum Thema finden. Es lohnt sich, dort einmal reinzuschauen.

DNS1      Prague-School-Logosml

 

 

 

 

 

 

Rolfing – die zweite Wurzel der Faszientherapie

Ida Rolf war die Begründerin ihrer gleichnamigen Methode und Herausgeberin ihres Buches „Rolfing – Strukturelle Integration. Es lohnt sich damit zu befassen, da vieles was man heute lernt, sich direkt auf Ida Rolf zurückführen lässt.

Interessant ist Rolf’s Verwendung des Begriffes „Fascia„. In ihrem Buch schreibt sie im 3. Kapitel, welches mit „Fascia – Organ of Support“ überschrieben ist:

„Fascia ist one of a multimembered group of connective tissue“.  ….  “ The body economy requires the use of several types of connective tissues. All are basically structured from collagen an are constructed fro the same units, but in different proportions. Of these, areolar (or loose) connective tissue is the most extensible, the most elastic, and the most widely distributd. Its fibres interlace in all directions … „.

Die weitereren Erklärungen entsprechen ziemlich exakt den meinigen, welche ich in meinem damaligen Artikel ebenfalls ausgeführt hatte. Zum Beispiel:

„Whenever greater stability is required, as in the sclerous tissues (bones or cartilage), the organic collagenous matrix becomes impregnated with other substances that can contribute to thes purpose. In cartilage, the matrix is modified by chondroatin sulfate; in bone, it is modified by mineral salts, predominantly calcium phosphate, though magnesium and many other trace minerals are also present“.

Damit beschreibt sie die sogenannten Stützgewebe, ein Begriff, welche in der deutschen Nomenklatur neben dem Bindegewebe gebraucht wird. (davon spricht auch niemand).

Rolf war studierte Biochemikerin und damit Wissenschaflerin. Somit kannte sie die Histologie und trennte deswegen die Begriffe klar. Auch bei ihr ist das Fasziengewebe nur Teil des Bindegewebes, obwohl sie die Bedeutung der Faszien im Sinne eines Kontinuums klar erfasste.

Rolfing ist ein Pendant zur FBL, welches sich mit dem gleichen Ziel – demjenigen einer optimalen Ausrichtung im Gravitationsfeld – befasst. Der Weg allerdings ist ein durchwegs manueller, der strukturellen Integration eben.

Hier ein paar Videos, in der Ida Rolf in fortgeschrittenen Alter zu sehen ist.