Hip Extension, Hip Abduction und Neckflexion Test nach Janda – Beckenboden und Transversus nach Lewit

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Dieser Hip Extension Test nach Janda gehört zu klassischen Test sogenannter motorischer Stereotypien . Er wurde bereits 1984 (oder früher ?) von Janda in einem Beitrag der Zeitschrift „Manuelle Medizin – 22:74-78“ vorgestellt.

Interessant in diesem Video sind die klinsichen Bezüge – über welche leider im Unterricht nicht gesprochen wurde – eines gestörten Extensions Patterns. Das Video stammt aus dem zuvor erwähnten Buch von Craig Liebenson und dort aus dem Beitrag von Misa Veverkova.

 

Liebenson selbst stellt den Test auch vor und unterlegt ihn mit typisch amerikanischen Animationen.

 

Eine ähnlich wichtige Bedeutung – meiner Meinung nach die wichtigere Funktion – haben die Abduktoren des Hüftgelenkes, da sich deren Dysfunktion gravierender auf die LWS aber auch auf die untere Extremität auswirken können. Dieser Test nach Janda ist ein Test, der aber durch die Funktionsuntersuchung im Stehen – Einbeinstand – und Gehen – Ganganalyse – ergänzt werden müssen.

 

Der Neck Flexion Test testet die Funktion der tiefen Hals- und Nackenmuskulatur – den Synergismus zwischen den Flexoren  M. longus capitis, M. longus colli, M. rectus anterior und den Extensoren z.B. der suboccipitalen Muskulatur.

 

Dr. Karel Lewit war einer der ganz grossen Pioniere der Manuellen Medizin. In diesem Video sehen wir ihn und eine seiner Mitarbeiterinnen zum Thema Pelvic Floor und Transversus abdominis. Dies ist wirklich ein „konzentrischer“ Transversus Test, der sich vom Diaphragma Test nach Kolar deutlich unterscheidet.

2 thoughts on “Hip Extension, Hip Abduction und Neckflexion Test nach Janda – Beckenboden und Transversus nach Lewit

  1. Das ist eine interessante Interpretation der Auswirkung zu schwacher Hüftextensoren bei dem Gangtest im ersten video.Ich finde das Tempo zu niedrig, ergo wird die Schrittlänge verkürzt sein, kommen da die Hüftextensoren (hier explizit der Glutaeus max.) überhaupt zum Einsatz? Ich sehe eine Instabilität der Lws auf der Frontalebene und verstehe nicht, warum dafür eine Dysfunktion der Hüftextensoren alleine ursächlich sein soll. Für mich sieht es eher so aus, als macht die Patientin bewusst das pathologische Muster beim 2. Gehversuch, um zu demonstrieren, was wäre wenn….spontan überzeugt mich das nicht.

  2. Habe noch mal nachgedacht. Lws Instabilität betrifft natürlich die ab-adduktorische Komponente des Gm. und seine Wirkung auf das Becken in der Frontalebene. Trotzdem überzeugt mich der Test nicht wirklich und auch nicht die Gangdemo. Sie fokusiert sich auf eine fehlende HG Extension, die weiterlaufend eine Lws Extension bewirkt. Ich sehe eher Abweichungen auf der Frontal, eventuell Transversalebene. Die Sagittalebene ist von hinten und vorne gar nicht zu beurteilen.

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